[Listig] Listig #1 & #2

 

Wer auch meinem Filmblog folgt, der hat mitbekommen, dass ich Mitte Januar dort den ersten Listig-Post online gestellt habe. So lebte ich weiterhin mein Leben, bis mir irgendwann der Gedanke kam, wieso ich Listig nur auf der Flimmerkiste betreibe. Man kann ja auch mit Büchern schöne Listen machen! 

Also setzte ich mich hin, bastelte einen ähnlichen Banner und hole nun hier gleich noch die erste Liste nach. Die Regeln sind dieselben: keine Mindestanzahl an genannten Titeln, hier ist alles offen. Nur eine kleine Einschränkung mache ich mir: wurde ein Buch verfilmt, darf ich entweder Film oder Buch listen. Nicht beides.

15.01.17 - Weltreligionstag
  1. C. S. Lewis - Die Chroniken von Narnia
    Diese Titel habe ich nur in den Kommentaren angesprochen, weshalb ich sie hier noch einmal reinnehme. Lewis war ein tief religiöser Mann und hat in seinen Büchern Geschichten der Bibel noch einmal nacherzählt. Bestes Beispiel: Die Auferstehung Aslans. Toll ist jedoch, dass man die Reihe auch ohne diesen Hintergrund lesen kann.
  2. Bastian Zach - Das Blut der PiktenHier treffen wir auf die ersten Triebe des Christentums, das gerade dabei ist, die alte Religion der Kelten, Pikten und Wikinger zu verdrängen. Der Priester im Dorf tritt sehr resolut auf, viele haben sich bekehren lassen, jedoch bleiben noch immer Teile des alten Glaubens. Es gibt sogar ein paar wenige, die sich gegen das Christentum wehren und noch die alten Götter anbeten.
  3. Jörg Nagler - Abraham LincolnLincoln war ein sehr gottesfürchtiger Mensch und konnte auswendig aus der Bibel zitieren. Zeit seines Lebens hat er sich an der Heiligen Schrift orientiert. Naglers Biographie zeigt Lincolns Lebenslauft vom jungen Burschen bis hin zum Präsidenten.
  4. Goethe - FaustDie wohl berühmteste Wette der Welt! Gott und der Teufel wetten um Fausts Seele und so macht sich Mephisto auf, Faust zu verführen. Wer wohl gewinnen wird? Eines meiner Lieblingsbücher, jedoch nur der erste Teil. Der zweite ist ziemlich abgedreht...
  5. Hermann Hesse - SiddharthaHesse erzählt die Geschichte des Siddhartha und wie er zum Buddha wurde. Leider kann ich mich kaum noch an etwas erinnern, bis auf die Szene am Fluss. Wäre wohl wieder Zeit, das Buch noch einmal zu lesen...
  6. Christopher Moore - Die Bibel nach BiffBiff ist Jesus' bester Freund und hat seine ganz eigene Sicht auf die Geschehnisse der Bibel. Moores Buch ist unorthodox, abgedreht und macht jede Menge Spass. Hier erlebt man Jesus als den Menschen, den er eigentlich auch sein sollte. Menschlich, nämlich.
  7. David Safier - Mieses KarmaIn Frage käme natürlich auch "Jesus liebt mich", aber mir hat das Karma besser gefallen. Die Wiedergeburt ist ein zentrales Thema der östlichen Religionen und hier müssen unsere Helden erfahren, dass sie jede Menge mieses Karma gesammelt haben. So müssen sie auf der Evolutionsleiter noch einmal ganz von vorne beginnen. Witzig, frech, unterhaltsam.
  8. Umberto Eco - Der Name der Rose Ein weiteres Lieblingsbuch und ein Herzstück meiner Bibliothek. Bücher und Wissen sind gefährlich, vor allem dann, wenn sie der Bibel widersprechen. Hier endet dieser Streit sogar tödlich...
11.03.2017 - Johnny Appleseed Day 

Am 11.03 (mancherorts auch am 26.09) feiert man in Teilen der USA den Johnny Appleseed Day. Den Namen Appleseed verdiente er sich dadurch, dass Johnny stets die bei der Kelterung anfallenden Apfelkerne verstreute. So wuchsten überall Johnnys Bäume. Der Legende nach begann Johnny nach dem Tod seiner Verlobten damit, als Missionar durchs Land zu wandern, immer mit einigen Apfelsamen in der Hosentasche. Johnny Appleseed trug durch seine Apfelbäume zur Verbreitung des einfach herzustellenden Apfelweines bei. Quelle Wikipedia
  1. Katharina Hagena - Der Geschmack von Apfelkernen
    Ein Ding zwischen Familien- und Liebesgeschichte. War ja so gar nicht meins....
  2. Eric Carle - Die kleine Raupe Nimmersatt
    Das dagegen umso mehr :) Die kleine Raupe futtert sich durch alle möglichen Sachen und beginnt natürlich beim Apfel. Spoiler: Am Ende wird aus der Raupe ein Schmetterling!
  3. Robert Shea und Robert Anton Wilson - Illuminatus 2: Der goldene Apfel
    Hier schummle ich ein wenig, denn ich habe das Buch erst angefangen. Aktuell weiss ich also noch gar nicht, was es mit dem goldenen Apfel auf sich hat. Aber das erklärt sich dann Ende Monat, da habe ich nämlich die Lektüre dieses Buches eingeplant.
  4. Gebrüder Grimm - Frau Holle
    Da ich Schneewittchen bereits auf dem Filmblog gelistet habe, kommt hier die kurze Stelle in "Frau Holle" zum Zuge. Denn dort steht ein Apfelbaum, der darum bittet, geschüttelt zu werden. Die Faule lässt es sein, während die Fleissige den Baum von seiner Last befreit.
  5. Goethe - Faust
    Goethes Faust kann man wohl zu jedem Thema auflisten. Auch hier kommt an einigen Stellen der Apfel, der natürlich ein starkes Symbol ist, zum Tragen. "Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan." - Vers 4128 ff.
  6. Suzanne Collins - Die Tribute von Panem
    Hier erinnere ich mich an die Stelle während des Trainings, als Katniss einen Pfeil auf den Apfel im Schweinebraten schiesst. Eine meiner Lieblingsstellen.
  7. Jonas Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Soweit ich mich erinnere, gibt es eine Szene, in der Nombeko und Holger auf der Atombombe hocken und Äpfel essen. Wobei ich mir im Moment nicht sicher bin, ob ich mich daran richtig erinnere. Auf jeden Fall hocken sie auf einer Atombombe :D
  8. Die Bibel
    Denn wo wären wir ohne Adam und Eva? ;)
Und Aesop meint dazu: Ein Granatapfelbaum und ein Apfelbaum stritten sich darüber, wer die meisten Früchte trage. Als aber der Streit schon voll ehntbrannt war, hörte dies ein Brombeerstrauch aus der Hecke ganz in der Nähe und sagte: »Ach, liebe Freunde, hören wir doch endlich auf zu streiten!«

Fallen euch noch weitere Bücher ein?

PS: Ja, ich weiss, "Wilhelm Tell" gehört auch in diese Liste. Aber den habe ich - oh Schande! - noch nicht gelesen! 

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