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[Hörbücher] H-P. Lovecraft - Grusel-Box

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Rückentext: Grauenhafte Mythen und fremde Mächte, Helden, deren scheinbar behütetes Leben sich stets an der Schwelle zu Horror und Wahnsinn befindet - das ist der Stoff, aus dem die Lovecraft'schen Erzählungen und Gedichte sind. Verstärkt wir die meisterhaft düstere Atmosphäre durch die eigens für dieses Hörbuch komponierte und vom "Orchester der Schatten" gespielte Musik, die den Dämon zum Leben erweckt... Meine Meinung: H.P. Lovecraft ist ein Meister seiens Metiers, subtil und mit einem untäuschbaren Gefühl für das Schauderhafte lässt uns Lovecraft das Grauenhafte erleben, fernab von typischen Horrorfilmen und standartisierten Monstergeschichten. Dieser Autor weiss ganz genau, dass das, was wir nicht sehen, weitaus beängstigender ist, als alles andere. Lovecraft ist der ausserordentliche Meister des Wahnsinns, der bedrohlichen Stimmung und der Albträume. Als ob dies alles nicht schon ausreiche, um einen selbst bei hellem Sonnenschein einen kalten Schauer den R...

[Kurzgebrabbel] William Shakespeare - Ein Sommernachtstraum

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"Ein Sommernachtstraum" gehört zu Shakespeares berühmteren Werken und welcher Monat wäre besser dafür geeignet, dieses Stück zu lesen, als der Juni? Also auf in die lauen Sommernächte! Leider konnte mich der Sommernachtstraum nicht überzeugen. Nicht, dass es an Shakespeares Handwerk liegt, das wie immer sehr ausgereift und qualitativ makellos ist. Aber die Geschichte ist einfach nichts für mich. Genauso wie auch "Romeo & Julia" nichts für mich ist. Liebesgeschichten sind wirklich nicht meins und so war es auch dieses Mal. Dieses ewige Hin und Her und das Einmischen der Götter, das alles nur noch schlimmer macht... Zum Glück hat das Stück bloss 60 Seiten, denn ich war bereits nach etwa 10 ziemlich angeödet. Am interessantesten fand ich noch die Gruppe von Schauspielern mit ihren Nöten und Proben.

[Rezension] Jan Wagner - Regentonnenvariationen

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Inhalt: nicht zu unterschätzen: der giersch mit dem begehren schon im namen - darum die blüten, die so schwebend weiss sind, keusch wie ein tyrannentraum. Meine Meinung: Als ich hörte, dass Jan Wagners "Regentonnenvariationen" den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 gewonnen hat, wurde ich neugierig. Das schöne Cover trug dazu bei, dass ich mehr über dieses Werk erfahren wollte. Ich las das Gedicht "Giersch" und obwohl ich selten Gedichte lese, landete das Buch sofort im virtuellen Warenkorb. Dieser Gedichtband ist atmosphärisch sehr dicht und führt den Leser in den Garten und einmal rund um die Welt. Wenn auch der Autor einmal in Indien weilt, einmal in Amerika: Dreh- und Angelpunkt ist immer wieder dieser Garten, wohin er zurückkehrt. Ein Fixpunkt in der Welt und ein Fixpunkt im Buch. Wagner hat ein gutes Gespür für Wörter und die Assoziationen, die sie in uns wachrufen. Die Gedichte rufen sehr starke Bilder wach, das ist definitiv die Stärke des...