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[Rezension] Bret Easton Ellis - American Psycho

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In American Psycho, Bret Easton Ellis imaginatively explores the incomprehensible depths of madness and captures the insanity of violence in our time or any other. Patrick Bateman moves among the young and trendy in 1980s Manhattan. Young, handsome, and well educated, Bateman earns his fortune on Wall Street by day while spending his nights in ways we cannot begin to fathom. Expressing his true self through torture and murder, Bateman prefigures an apocalyptic horror that no society could bear to confront.
Meine Meinung:
Dieses Buch las ich für eine Challenge, deren Aufgabe lautete "read a banned book". Da wir in der Schweiz nur ganz selten Bücher verbieten, musste ich halt auf Amerika ausweichen. Die haben da die gängigere Tradition, Bücher zu bannen.

Über "American Psycho" wurde schon viel gesagt und geschrieben. Was ich in letzter Zeit so hörte: "lies es nicht, wenn du Tiere magst", "ekelhaft" bis hin zu "ich vertrag ja so ein…

[Rezension] Mary Shelley - Frankenstein

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Der Roman über den jungen Schweizer Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft, ist ein seltenes Glanzstück der romantischen Schauerliteratur: Das grandiose erzählerische Geschick, mit dem die englische Autorin ihr Thema zu einer bis heute ungebrochen populären Geschichte verarbeitete, lässt ihren »Frankenstein«-Roman weit über die meisten vergleichbaren Romane seiner Epoche hinausragen.
Meine Meinung: Wirklich genau sagen, was ich von diesem Klassiker erwartet habe, kann ich nicht. Ich habe mich auf die Lektüre eingelassen, ohne gross etwas im Kopf zu haben. Neugierig war ich, zu erfahren, wie die ursprüngliche Geschichte, das Original, daherkommt.
Wahrscheinlich konnte ich das Buch genau deshalb so sehr geniessen. Überraschenderweise hat mir vor allem Mary Shelleys Sprache sehr gut gefallen. Sie ist eine richtige Vertreterin der Romantik und das spiegelt sich in ihrem berühmtesten Werk durch und durch.
Wäre das Buch in unserer Zeit geschrieben worden, w…

[Rezension] Carlos Salem - Wir töten nicht jeden

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Ein heißer Sommer. Ferienzeit. Pharmavertreter Juan Pérez Pérez freut sich auf vier Wochen Strand mit seinen Kindern. Doch just vor der Abreise erklären ihm seine Chefs, dass sein Urlaubsziel stattdessen ein FKK-Campingplatz am Meer sei. Juan Pérez Pérez kann sich ihnen nicht widersetzen – denn er hat eine zweite Persönlichkeit, von der sonst niemand weiß: Er ist die Nummer 3 einer internationalen Killer-Organisation. Wie üblich gibt man ihm die Autonummer des Opfers. Das bringt den hochkarätigen Killer in die Bredouille: Es handelt sich um den Wagen seiner Ex, der Mutter seiner Kinder. Warum hat man sie im Visier? Oder soll ihr Lover sterben? Oder will man etwa ihn, die erfolgreiche Nummer 3, ausschalten?
Meine Meinung: Dieses Buch las ich für die Monthly Motif-Challenge, denn das Thema für den Juli lautete "Ferienlektüre" und der Rückentext las sich wie ein richtig guter und locker leichter Ferienroman. Für eine andere Challenge wollte ich das Buch dann auch für…

[Rezension] Ray Celestin - The Axeman's Jazz

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New Orleans, 1919. As a dark serial killer – the Axeman – stalks the city, three individuals set out to unmask him: Detective Lieutenant Michael Talbot, former detective Luca d'Andrea and Ida. As Michael, Luca and Ida each draw closer to discovering the killer's identity, the Axeman himself will issue a challenge to the people of New Orleans: play jazz or risk becoming the next victim.
Meine Meinung: Die deutsche Ausgabe ist mir mit ihrem originellen Cover gleich aufgefallen und hat mich neugierig gemacht. Schlussendlich endete ich aber mit der englischen Ausgabe, womit ich aber ganz zufrieden bin. Es passt einfach besser in die Stimmung des Buches.

Es ist ein ruhiges Buch, das von seiner Gemächlichkeit lebt. Ein klassischer Krimi, kein Thriller mit Blutvergiessen und Verfolgungsjagden. Auch der Aufbau ist interessant aufgezogen; bin ich doch die ganze Zeit davon ausgegangen, dass sie die Figuren schlussendlich treffen werden. Aber mehr will ich dazu gar nicht erzäh…

[Kurzgebrabbel] Jussi Adler-Olsen - Kvinden i buret

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Von Jussi Adler-Olsen habe ich bereits mehrere Titel rezensiert und immer wieder haben mir seine Werke gefallen. Dank einer Freundin hatte ich nun sogar die Möglichkeit, mich am Original zu versuchen, hat sie mir doch den ersten Band auf Dänisch zukommen lassen.
Es reichte mir zum Vorteil, dass ich die Geschichte bereits kannte. Denn obwohl Dänisch lesen nicht wirklich schwer ist, so ist es trotz allem eine Fremdsprache für mich, die ich seit Längerem nicht mehr trainiert habe. Trotzdem las sich das Buch gut und mit dem meisten kam ich ganz gut klar.

Lustigerweise hatte ich mit denselben Wörtern Mühe, die auch Assad nicht wirklich verstand. Das sind die Redewendungen und Ausdrücke, die man eher selten im Sprachkurs lernt, sondern nur dann aufschnappt, wenn man sich aktiv mit einer Sprache befasst.

Es war ein tolles Projekt, das mit trotz allen Anstrengungen Spass gemacht hat. Dänisch ist eine wirklich liebenswürdige Sprache, und wer weiss, vielleicht bekomme ich ja irgendwann noch Ba…

[Rezension] Charles Dickens - Eine Geschichte zweier Städte

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Nach "Oliver Twist" das bekannteste Werk von Charles Dickens: eine Geschichte voller Verstrickungen aus der Zeit der Französischen Revolution, temporeich und atmosphärisch dicht erzählt. Bei uns ist "Oliver Twist" das wohl bekannteste Werk von Charles Dickens - international ist "Eine Geschichte zweier Städte" der populärste Roman des großen englischen Erzählers. Während in Paris die Französische Revolution ihren blutigen Verlauf nimmt, verliebt sich der nach London emigrierte Franzose Charles Darnay in die schöne Lucie, Tochter von Dr. Manette. Der Arzt hat unter dem alten Regime schwer leiden müssen, und die neuen Herrscher wollen Darnay aufs Schafott bringen.
Meine Meinung: Von Dickens' "Grosse Erwartungen" war ich hin und weg, da mir aber damals "Oliver Twist" weniger gut gefallen hat, war ich neugierig darauf zu erfahren, wie mir ein drittes Werk des Grossmeisters gefallen würde.
Tja, ich war ein weiteres Mal hin un…

[Comics] Mark Millar, Olivier Coipel, Adam Hughes - The Magic Order Band 1 & 2

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We live in a world where we've never seen a monster, and The Magic Order is the reason we sleep safely in our beds. Magic meets the mob in THE MAGIC ORDER, as five families of magicians—sworn to protect our world for generations—must battle an enemy who's picking them off one by one. By day, they live among us as our neighbors, friends, and co-workers, but by night, they are the sorcerers, magicians, and wizards that protect us from the forces of darkness…unless the darkness gets them first.
Meine Meinung: Nachdem ich erfahren hatte, dass Netflix sich nun auch im Bereich der Comics umtut, wurde ich neugierig, blieb aber skeptisch. Sofort hatte ich diese Kioskheftchen vor meinem inneren Auge mit plakativen Bildern und schlichter Handlung.
Dann sah ich auch Amazon das Cover und durfte die ersten Seiten einsehen - der Comic war umgehend vorstellt und kaum erhältlich, auch schon gelesen. Ebenso verhielt es sich bei Band zwei. Band drei ist bereits vorbestellt.
Diese Com…

[Hörbücher] Franz Kafka - Brief an den Vater

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'Nie mehr Psychologie' heisst es bei Kafka in den Oktavheften. Gleichwohl: Der Brief an den Vater ist das Dokument einer sublimen psychologischen Hellsichtigkeit. In Andeutungen schildert der Sohn das für ein ganzes Leben Unglaubliche: Den unwiderstehlichen Drang des doch so kraftvollen Vaters aus dessen geheimem Gefühl der Inferiorität seinen eigenen Sohn zu demütigen und zu depravieren. Der 'absichtlich in die Länge gezogene Abschied' des Sohnes, der ihm von manchen Interpretinnen und Interpreten als die Obession des 'ewigen Sohnes' ausgelegt wurde, zeugt doch von der Verzweiflung, das ›Unglaubliche‹ mit seinem Glauben zu vereinbaren und nicht eher ruhen zu wollen. So dass es 'uns beide ein wenig beruhigen und Leben und Sterben leichter machen kann.'
Meine Meinung: Den "Brief an den Vater" wollte ich mir schon lange einmal zu Gemüte führen und als es bei einer Challenge darum ging, eine posthume Veröffentlichung zu lesen, war das …

[Kurzgebrabbel] Viele Fortsetzungen und eine Katze

Drew Karpyhyn - Darth Bane: Dynastie des Bösen Dies ist der dritte und somit abschliessende Teil der Trilogie um Darth Bane. Schon von vornherein wissen wir, dass der Kampf zwischen Bane und Zannah unweigerlich bevorsteht. Auch das Buch steigert sich mehr in mehr in diese Richtung. Es erinnert tatsächlich an ein Finale einer WM. Zwei starke Gegner treffen aufeinander und die Spannung ist bis ins Letzte spürbar. So auch in diesem Buch. Mehr als die Vorgänger kommt es hier zu Kämpfen und Actionszenen, die jedoch alle gut und flüssig beschrieben sind, sodass sie der Spannung keinen Abbruch tun. Auch tauchen Figuren aus der Vergangenheit wieder auf und runden so das Leseerlebnis dieser Trilogie ab. Fast schon schade, dass es vorbei ist.

Sergej Lukianenko - Wächter des Tages Dieses Buch ist der zweite Teil in Lukianenkos Wächter-Reihe und um ehrlich zu sein, ist es fast schon eine Schande, dass ich so lange damit gewartet habe, dieses Buch zu lesen! Es gefiel mir sogar noch etwas mehr als T…

[Rezension] Rico Forwerk - Amurante: Die Krankheit

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Monate sind nach den Ereignissen in der Waldhütte vergangen und Kayleigh Bringstine hat es geschafft, sich so etwas wie ein normales Leben aufzubauen. Doch alle Mühen scheinen vergebens, als der Vogelmann in ihre Träume zurückkehrt.
Indes versucht die Polizei von London, eine Reihe von Vermisstenfällen aufzuklären, doch ohne Erfolg. Lediglich der Hinweis einer vorhergehenden Krankheit knüpft eine Verbindung.
So sehr sich Kayleigh auch bemüht: Das Böse scheint sie nach und nach zu infizieren ...
Meine Meinung: Es war 2016 als mich Rico Forwerks "Amurante: Der Wald" begeisterte. Gespannt verfolgte ich die folgenden Jahre, ob bzw. wann es eine Fortsetzung geben würde. Nun hat sich der Wunsch erfüllt und gross war die Freude, als Band zwei bei  mir im Briefkasten landete.

Und trotz des prall gefüllten Leseplans konnte ich nicht anders, als mich auf das Buch zu stürzen, das mich dann auch bis zum Schluss nicht mehr gehen liess. Das Warten hat sich eindeutig gelohnt!

Ga…

[Hörbücher] Stephen King - Carrie

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Als 3-Jährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösen Wahns nach dem Leben trachtet. Als 16-jährige erlebt sie einen Augenblick tiefster Demütigung. Dann, auf dem Abschlussball der Schule, wird sie das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung, Wut treiben sie zum Äußersten: Mit der schieren Kraft ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle der Garten Eden ist. Das ist Carrie - beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen.
Meine Meinung: Wer hätte gedacht, welchen Stein Stephen Kings Frau ins Rollen brachte, als sie das Manuskript zu "Carrie" aus dem Abfalleimer fischte? Unterdessen muss man niemandem mehr erklären, wer Stephen King ist und was er macht.
Nun konnte auch ich endlich meine Leselücke schliessen, indem ich mir Kings offiziellen Erstling angehört habe. Ungekürzt natürlich!
Man merkt "Carrie" einiges an…

[Rezension] Ae-Ran Kim - Mein pochendes Leben

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Arum leidet an Progerie, der Krankheit vorzeitigen Alterns. Er ist sechzehn, eigentlich aber schon achtzig. Mit den Jahren verschlechtert sich sein Gesundheitszustand so sehr, dass er stationär behandelt werden muss. Da seine Eltern kein Geld haben, nimmt er zur Finanzierung des Krankenhausaufenthaltes an einer Fernsehsendung teil, die um Spenden für Menschen in besonderen Notlagen wirbt. In der Folge lernt er per E-Mail ein krebskrankes Mädchen kennen, dem er sich bald in tiefer Zuneigung verbunden fühlt. Aus dieser Beziehung schöpft Arum neuen Lebensmut, bis er im Hospital zufällig ein Gespräch seiner Mutter mit dem Produzenten der Fernsehshow mithört und erfährt, dass das kranke Mädchen gar nicht existiert: Die Mails stammen von einer ganz anderen Person.

Meine Meinung:
Auch dieses Buch kam im Zuge meiner Mitgliedschaft beim "Anderen Literaturclub". Im Gegensatz zu "Die Strasse zum 10. Juli" fand dieses Werk jedoch weitaus weniger Anklang bei mir.
Die…

[Rezension] Nona Fernández - Die Strasse zum 10. Juli

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Immer wieder zieht es Greta in die »Straße zum 10. Juli« in Santiago de Chile. Es ist die berühmte Straße der Ersatzteilverkäufer. Hier sucht Greta die nötigen Teile, um den Schulbus, in dem ihre einzige Tochter tödlich verunglückte, wieder zusammenzusetzen. Die Suche führt sie zurück in ihre eigene Vergangenheit und in das verlassene Haus ihrer Jugendliebe Juan, das als einziges Gebäude der Gegend trotzig den Abrissplänen einer Baufirma widersteht. Doch Juan ist verschwunden, so wie damals die Freunde der kommunistischen Jugendbewegung zu Zeiten der Militärdiktatur, so wie die Kinder der Colonia Dignidad. Doch irgendwo in einem Loch im Boden werden sie alle gefangen gehalten, all die Verschwundenen. Irgendwo unter der Erde Chiles brodelt es gewaltig. 
Meine Meinung: Dieses Buch erhielt ich im Zuge meiner neuen Mitgliedschaft im "Anderen Literaturclub", ohne diesen wäre ich wohl nie auf dieses Werk aufmerksam gemacht worden. Da wäre mir tatsächlich etwas entgangen…

[Kurzgebrabbel] Holmes, Nothomb und ein Sternenkrieg

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A. C. Doyle - Das Vermächtnis des Sherlock Holmes
Dieses Buch ist eine interessante Sammlung für alle Fans von Holmes. Denn hier sind Texte veröffentlicht, die bisher nicht zugänglich waren. Es ist eine kleines Kuriosum und deshalb umso herrlicher zu lesen. So hat Doyle auch ein Theaterstück geschrieben, in welchem Holmes und Watson auftreten. Oder eine Liste mit den besten Geschichten, zusammengestellt von Doyle höchst selbst. Oder unveröffentlichte Abenteuer und und und... Ein Tütchen Studentenfutter in Buchform, vor allem natürlich für jene geeignet, die bereits alle kanonisierten Geschichten um Sherlock Holmes kennen.



Amélie Nothomb - So etwas wie ein Leben
Nothomb gehört zu meinen sogenannten "Autobuy-Autoren" - sehe ich ein Buch von ihr, nehme ich es mit. Ohne wenn und aber. Dies, weil mir die Geschichten der Autorin auf einer unkonventionellen Ebene gefallen. Eben weil auch ihre Geschichten unkonventionell ist. "So etwas wie ein Leben" ist von daher ein typis…

[Rezension] Nadine Pungs - Das verlorene Kopftuch

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Ein Glas Wein trinken, ohne Kopftuch über die Straße laufen und einfach einen Mann küssen. Da, wo Nadine Pungs sich hinbegibt, ist all das strengstens verboten, werden Frauenrechte nicht sonderlich geachtet und können alltägliche Dinge mit Peitschenhieben bestraft werden. Ihr Ziel: der Iran. Mit Schmugglerbussen und Taxifahrern, die während der Fahrt zum Himmel beten, reist sie von Teheran über den Persischen Golf im Süden bis fast an die Grenze zu Aserbaidschan im Norden. Dabei möchte sie herausfinden, was sich hinter dem leidigen Begriff »Achse des Bösen« verbirgt und wie der Iran abseits westlicher Klischees tatsächlich tickt. Schließlich bekommt sie nicht nur einen Wein angeboten, sondern mehrere ... Der Verlust des Kopftuchs scheint somit unvermeidlich. Und als sie auch noch dem smarten Kourosh begegnet, ist das Chaos perfekt. Eine poetische Reise hinter den Schleier, in ein zerrissenes Land voller Menschlichkeit und Schönheit.
Meine Meinung:
Lesen ist das, was meiner …

[Neu im Regal] Rico Forwerk - Amurante: Die Krankheit

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Es ist da! Es ist da! Sieht es nicht einfach grossartig aus?


"Amurante: Die Krankheit" ist die Fortsetzung zu "Amurante: Der Wald" und obwohl ich bereits einen vollgepackten Lesekalender für den Juni habe, habe ich mich sofort auf das Buch gestürzt. Ich freu mich echt riesig darüber, dass es weitergeht.
Rückentext: Monate sind nach den Ereignissen in der Waldhütte vergangen und Kayleigh Bringstine hat es geschafft, sich so etwas wie ein normales Leben aufzubauen. Doch alle Mühen scheinen vergebens, als der Vogelmann in ihre Träume zurückkehrt.

Indes versucht die Polizei von London, eine Reihe von Vermisstenfällen aufzuklären, doch ohne Erfolg. Lediglich der Hinweis einer vorhergehenden Krankheit knüpft eine Verbindung.
So sehr sich Kayleigh auch bemüht: Das Böse scheint sie nach und nach zu infizieren ...

[Manga] Girls und Panzer & Girls und Panzer: Little Army

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Rückentext zu Band 1:
Wer in Japan als echte Lady gelten will, sollte in traditionellen Künsten geschult sein: Teezeremonie, Ikebana und … Panzerfahren! Ganz recht, denn in der Welt des „Sensha-do“, dem „Weg des Panzers“, sind Volleyball und Schwimmen als Schulsport längst passé – hier klemmt sich eine quirlige Truppe von Mädchen hinter die Steuerknüppel echter Metallmonstrositäten und lässt es so richtig krachen …

Meine Meinung:
Über die Serie "Girls & Panzer" stolperten wir zum ersten Mal in Japan selbst. Und tatsächlich lautet genau so der Originaltitel: "Girls und Panzer", Denglisch vom Feinsten made by Japan. Globalisierung lässt grüssen.

Die erste Folge des Animes liess uns jedoch eher enttäuscht zurück und wir haben nicht zu Ende geschaut. Ich kam dennoch nicht umhin, mir die Mangareihe zu kaufen, die in drei Bänden abgeschlossen ist. Ausserdem gibt es noch das Prequel "Little Army".

In den Manga kommen zum Glück wirklich Panzer und Panzerschlac…

[Rezension] Neil Gaiman - Coraline

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Rückentext:
Coraline fühlt sich einsam. Die Eltern arbeiten, kein Kind wohnt in der Nähe und gekocht wird nach langweiligen Rezepten, die der Vater ausprobiert. Um sich die Zeit in den Ferien zu vertreiben, geht das Mädchen auf Entdeckungstour. Eine bestimmte Tür hat es ihr in ihrem neuen Zuhause besonders angetan. Als sie jedoch den Schlüssel findet und in den Raum, der angeblich leer stehenden Wohnung eintritt, erwartet sie eine grausige Überraschung.
Meine Meinung: Die Verfilmung von "Coraline" habe ich bereits zwei Mal gesehen und jedes Mal wieder gestaunt, dass dieser Titel bereits ab sechs Jahren freigegeben ist. Zu albtraumhaft. Als ich nun auf der Suche nach einer Lektüre für die diesmonatige Aufgabe der Supernatural-Challenge war, bot sich das literarische Original an. Wieso also nicht?
Gaiman nimmt die jungen Leser mit und entführt sie in eine düstere und geheimnisvolle Welt. Coraline muss sich ganz alleine einer fremden Macht stellen und dabei gegen ihre Angst kämp…

[Rezension] C.R. Schmidt - Sherman's End

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Rückentext:
Nach einem verheerenden Krieg liegt das Nordamerika der Zukunft in Schutt und Asche. Der junge Hud hält sich mit zwielichtigen Geschäften über Wasser, zieht als Plünderer durchs Land und ist vor allem eins: sich selbst der Nächste. Als ihm eine Karte zum geheimnisumwobenen Sherman's End in die Hände fällt, beschließt Hud kurzerhand, diesen Ort zu finden, denn zahlreiche Schätze sollen dort verborgen sein. Auf seiner Reise schließt sich ihm ein Mann namens Archie an, der über sonderbare Fähigkeiten verfügt und sich insgeheim geschworen hat, Sherman's End um jeden Preis zu vernichten.

Meine Meinung:
Eine zeitlang geisterten x Rezensionen zu diesem Buch durch die Bloggerwelt. Ich musste nur das Cover einmal ansehen, um zu wissen, dass ich "Sherman's End" haben und lesen muss. Also schenkte ich es mir zu Weihnachten - vor etwa zwei Jahren. So läuft das nunmal mit dem SUB.

Jetzt endlich, endlich bin ich dazu gekommen, mich nach Sherman's End zu wagen. U…

[Rezension] Therese Bichsel - Überleben am Red River

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Angelockt von den Beschreibungen des verschuldeten Hauptmanns Rudolf von May, eines Berner Patriziers, der Kolonisten anwirbt, wandern im frühen 19. Jahrhundert rund 170 Menschen aus Bern und Neuenburg nach Kanada in die Gegend des heutigen Winnipeg aus. Die hoffnungsvoll begonnene Reise in ein neues Leben steht unter keinem guten Stern. Die vollmundigen Anpreisungen des Hauptmanns entpuppen sich weitgehend als leere Versprechen. Als die völlig erschöpften Auswanderer bei Wintereinbruch endlich den Zielort am Roten Fluss erreichen, erwartet sie grosse Not. Die Frauen, über die in dieser Männergesellschaft verfügt wird, trifft es besonders hart.
Meine Meinung:
Therese Bichsel war mir aus meiner Zeit in Bern noch ein Begriff; ihr neuestes Buch haben wir an Lager und der Rückentext klang äusserst interessant. Niemand erinnert sich heutzutage gerne daran, dass die Schweiz vor noch nicht allzu langer Zeit ein Auswanderungsland war.
Bichsel wählt zwei Familien aus Bern und Umgebu…

[Rezension] Carol Rifka Brunt - Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

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Manchmal verlierst du einen Menschen, um einen anderen zu gewinnen. Manche Verluste sind so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss - mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl.

Meine Meinung:
Wow, was für ein Buch! Einfach nur wow. Carol Rifka Brunt hat mit "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" ein so dichtes und gefülltes Werk geschrieben, dass es ziemlich schnell hätte schief gehen können. Zu viele Autoren wollten schon zu viele Themen in ihre Bücher quetschen. Selten endete das gut. Brunt hat in ihrem Debut das geschafft, woran viele gestandene Autoren gescheit…

[Rezension] Friedrich Christian Delius - Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde

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Am berühmtesten Tag der deutschen Nachkriegsgeschichte, dem Tag, an dem der krasse Außenseiter Deutschland Fußballweltmeister wird, am 4. Juli 1954, wird ein elfjähriger Pastorensohn in dem hessischen Dorf Wehrda wie an jedem Sonntag geweckt: vom Lärm der Kirchenglocken, die eine Viertelstunde lang nur eine Botschaft einläuten: Du sollst den Feiertag heiligen! Am Nachmittag dieses Sonntags hört er jedoch einem "unerhörten Gottesdienst" zu: Herbert Zimmermanns Radioreportage wird für den schüchternen, stotternden Elfjährigen zu einer Art Damaskus-Erlebnis. Das religiöse Vokabular des Reporters, das in der Huldigung an den "Fußballgott" Toni Turek gipfelt, schockiert den Jungen zwar. Für zwei Stunden dem "Vaterkäfig" entronnen, erlangt er aber eine Ahnung von Freiheit - "ich war der glücklichste von allen, glücklicher vielleicht als Werner Liebrich oder Fritz Walter".
Meine Meinung: Dieses Buch suchte ich mir für die Supernatural-Challe…

[Rezension] Sergej Lukianenko - Sternenspiel & Sternenschatten

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Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt, einen Vertreter einer kleinwüchsigen Reptilienrasse, die sich gegen das „Konklave“ verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Er ahnt nicht, dass sich sein Leben – und das aller Menschen – für immer verändern wird …
Meine Meinung:
In diesen beiden zusammengehörenden Büchern macht Autor Sergej Lukianenko genau das, was die Sci-Fi so ausgezeichnet kann: anhand einer zukünftigen Welt und ferner Planeten über unsere eigene Welt reflektieren.

Die Titel, die eigentlich ein einziges Buch darstellen, sollten man am besten nahe aufeinander folgend gelesen werden, damit man als Leser nicht den Bezug zu dieser Welt verliert. Getrennt lesen geht hier fast nicht, da sie ein Ganzes bilden. Band eins hätte ansonsten kein richtig befriedigendes Ende und Band zwei wäre sehr schwer verständlich.

"Sternenspiel&q…

[Kurzgebrabbel] Sammelpost #3

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Albert Camus - Die Pest
Ein eindrückliches Werk über Menschen in einer Extremsituation. Vor allem der Beginn hat mich ungemein fasziniert. Leider konnte sich diese Faszination nicht über die ganze Geschichte durch halten. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, dass ich das Buch teilweise als sehr ermüdend empfand. An Camus' Sprache sollte es eigentlich nicht liegen, die ist sehr strukturiert und klar, er versteckt nichts, nicht einmal den Erzähler. Dennoch kam ich nie richtig rein in diese von der Pest verseuchten Stadt, trotz der eindringlichen Schilderungen des Autoren. Auch die Figuren erinnerten mich eher an verwischte Kohlezeichnungen - ich konnte sie kaum auseinanderhalten. Ebenso hätte ich gerne ein paar mehr Frauen getroffen. Scheinbar sind alle Frauen in dieser Stadt alt oder tot...
Paul Emanuel Müller - Graubünden in den Werken der Dichter Dies ist ein bereits älteres Büchlein, in dem Müller diverse Autoren und ihre Werke vorstellt. Gemein haben sie alle, dass sie sich…

[Rezension] Wolfgang Schwerdt - Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra

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Am 26. November 1653 setzt der kleine, rote Kater erstmals seine Pfoten auf die Planken eines großen Schiffes und tritt damit seine erste Reise als Schiffskater an. Dabei lernt er nicht nur die Tücken und Gefahren des Bordlebens kennen, sondern trifft auch auf die Klabautermiez und den Fliegenden Holländer der letztendlich das Schicksal des Schiffes besiegelt. Nach dem Schiffbruch vor Sumatra schlägt sich Rotbart mit anderen Mitgliedern der befellten seefahrenden Zunft durch den Dschungel der riesigen Insel und begegnet dabei nicht nur seinen wilden Artgenossen. Lebensgefährliche Abenteuer, wilde Streiche, opulente Gelage und natürlich die obligatorischen Besuche in den Katzenspelunken prägen das Leben des Katers, der bereits im Laufe seiner ersten Reise zu einem der legendären Schiffsfelinen wird, deren Heldentaten in den Katzentavernen der Welt die Runde machten.
Meine Meinung: Gut Ding will Weile haben, sagt man so schön. Bei Wolfgang Schwerdts "Rotbartsaga" tr…

[Kurzgebrabbel] Sammelpost #2

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Yasmine Galenorn - Vampirnacht
"Vampirnacht" ist bereits der 12. Band der Reihe und noch immer werde ich ihr nicht müde. Menolly gegenüber hegte ich stets grossen Respekt, was mich aber auch auf Abstand zu ihr hielt. Dies liegt an ihrer harten und brutalen Vergangenheit. Doch in diesem Band geschehen nun Dinge, die ich ihr voll und ganz gönne, und mich richtiggehend freuen. Es ist toll, dass Galenorn für jedes Buch wieder neue Ideen findet und sich noch immer nicht wiederholt, stets entwickeln sich die Figuren weiter und neue Bande werden geknüpft. In diesem Teil ist mir auch zum ersten Mal bewusst aufgefallen, dass die Autorin nicht voraussetzt, dass die Leserinnen (ein Grossteil der Kundschaft schätze ich weiblich ein) sich noch genau an die Ereignisse aus den frühen Bänden erinnern. Immer wieder fädelt Galenorn Erinnerungen ein, an frühere Geschehnisse und das, ohne dass es auf die Geschichte lähmend wirkt. So wird das eigene Lesegedächtnis aufgefrischt, ohne dabei den Fad…