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[Kurzgebrabbel] Jonathan Stroud - Lockwood & Co.: Das Flammende Phantom

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"Das Flammende Phantom" ist der vierte Band von Jonathan Strouds Reihe um "Lockwood & Co." und spielt einige Zeit nach den Ereignissen von "Die raunende Maske". Vom Aufbau her unterscheidet sich diese Geschichte nicht sonderlich von den anderen Büchern, wie immer ist es Lucy, die uns ihre Geschichte in gewohnter Weise erzählt. Dabei wirkt sie sympathisch und auch ihre Figur ist gut ausgearbeitet. Sie ist keine übertriebene Heldin, sondern ein junges Mädchen auf der Suche nach einem Platz in ihrem Leben. Inhaltlich gibt es dieses Mal einiges zu erleben, auch wenn das titelgebende Phantom erst gegen Ende auftaucht. Zuvor steht das Zwischenmenschliche im Vordergrund, vor allem die Beziehung zwischen Lockwood und Lucy. Dabei kracht es aber natürlich wie wir es bereits kennen. Eine rasante Szene jagt die nächste, dazwischen wird Tee getrunken und schon ist das Team wieder unterwegs. Unterdessen habe ich mich von der Jugendliteratur verabschiedet...

[Rezension] Kazuo Ishiguro - Never Let Me Go

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Rückentext: In one of the most memorable novels of recent years, Kazuo Ishiguro imagines the lives of a group of students growing up in a darkly skewered version of contemporary England. Narrated by Kathy, now 31, Never Let Me Go hauntingly dramatises her attempts to come to terms with her childhood at the seemingly idyllic Hailsham School, and with the fate that has always awaited her and her closest friends in the wider world. A story of love, friendship and memory, Never Let Me Go is charged throughout with a sense of the fragility of life. Meine Meinung: Schon lange mal wollte ich etwas von Kazuo Ishiguro lesen, hatte ich doch schon viel von ihm gehört. Positives durchwegs. Als er dann den Literaturnobelpreis gewann, war das für mich das Signal, diesen Plan endlich in die Tat umzusetzen. Also holte ich mir "Never Let Me Go" in der deutschen Übersetzung aus der Bibliothek. Nur um es zwei Tage später wieder zurückzugeben. Ich hatte 20 Seiten geschafft und dann f...

[Rezension] David Walliams - Propeller-Opa

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Rückentext: Vor vielen Jahren, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot. Aber nun wird er immer verwirrter im Kopf. Und als Opa ins Altersheim Twilight Towers kommen soll, das von der finsteren Vorsteherin Miss Swine geführt wird, ist Jack entschlossen, seinem Opa zur Flucht zur verhelfen. Doch die böse Vorsteherin ist ihnen dicht auf den Fersen ... David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl. Meine Meinung: Ein Nachfolger von Roald Dahl? Natürlich machte mich diese Beschreibung neugierig. Trotzdem wollte ich den Propeller-Opa erst gar nicht lesen. Der Hexenmeister war es, der meinte, ich solle es doch mal versuchen. Ein weiterer Beweis, dass ich gut darin tue, auf den Hexenmeister zu hören. Eigentlich ist es eine eher traurige Geschichte, die hier erzählt wird. Wir als Erwachsene kennen nämlich einen Begriff, für das, was mit dem Opa passiert: Demenz. Überhaupt musste i...

[Kurzgebrabbel] Die Meister des Horros

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Edgar Allan Poe ist unweigerlich mit dem Begriff des Horrors verbunden, um ihn kommt man nicht herum. Wie viele Autoren hat er inspiriert und angeleitet? Unzählige. Darunter auch H. P. Lovecraft, der ihn sogar in mindestens einer Geschichte erwähnt. In meiner Anaconda-Ausgaben sind die unterschiedlichsten Geschichten Poes versammelt, sodass man sich einen guten Einblick in sein Werk verschaffen kann. Da gibt es Anlehnungen an Sherlock Holmes, Geister und Affen. Ich muss dabei zugeben, dass einige der Titel für mich etwas zu langatmig und nicht unbedingt gruselig waren. Viele beschäftigten sich mit "herkömmlichen" Morden, gehen also meines Erachtens nach eher in Richtung Krimi. Dennoch habe ich auch hier ein paar grossartige Geschichten gefunden, meine liebste ist immer noch jene vom Roten Tod. Doch mein Held ist und bleibt Lovecraft, der genau jenen Horror schreibt, den ich in vollen Zügen geniessen kann. Seine Geschichten bleiben mir mehr im Kopf als jene Poes u...

[Rezension] KJ Charles - Begegnung um Mitternacht

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Rückentext: England 1904: Vor zwei Jahren raubte ein schreckliches Unglück Captain Archie Curtis seine Zukunft beim Militär. War es ein Unfall oder Sabotage? Fest entschlossen, die Hintergründe aufzudecken, nimmt er eine Einladung auf ein abgelegenes Anwesen an. Ebenfalls zu Gast ist Daniel da Silva - dekadent, exotisch und kultiviert. Der Poet verkörpert alles, was der geradlinige Offizier fürchtet, und übt doch eine ungeahnte Anziehungskraft auf Curtis aus. Und während die elegante Fassade der Gesellschaft zu bröckeln beginnt und darunter Verrat, Erpressung und Mord zum Vorschein kommen, stellt Curtis fest, dass er den faszinierenden Daniel braucht wie keinen Menschen zuvor- Meine Meinung: Oh, es ist eine Liebesgeschichte! Dafür mag ich sowas doch eigentlich gar nicht. Sogar bei LGBT-Büchern tue ich mich damit oftmals schwer. Dennoch habe ich mir dieses Buch gekauft, weil ich auf mehreren Blogs sehr positive Rezensionen darüber gelesen habe. Und tatsächlich wurden mei...

[Rezension] H.G. Wells - Die Zeitmaschine

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Rückentext: Ein Untertan Ihrer Majestät Queen Victoria, der namenlose »Zeitreisende«, erzählt seinen Freunden von seiner Erfindung: einer fahrradähnlichen Maschine, die Vor- und Rückwärtsbewegungen auf der Zeitachse, mithin also die Erforschung des Schicksals der menschlichen Spezies ermöglicht. Während einer Demonstration entschwindet der Erfinder und taucht erst acht Tage später wieder auf. Wunderliches hat er zu berichten aus dem Jahr 802701, wo für die kindlich-zutraulichen Eloi alle Menschheitsträume in Erfüllung gegangen zu sein scheinen. Doch die Idylle trügt... H. G. Wells' 1895 erschienener Roman wurde zum oft nachgeahmten, aber nie erreichten Vorbild: Mit ihm eröffnete der geniale Visionär die Reihe der in unserem Jahrhundert bedeutenden literarischen Gegenutopien, die sich apokalyptischer Bilder bedient, um eine humane und gerechte Welt anzumahnen. Meine Meinung: Auch ein berühmter Klassiker, den ich seit Jahren lesen möchte. Zum Glück schaffe ich es do...

[Rezension] Robert Louis Stevenson - Dr Jekyll and Mr Hyde

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Rückentext: Published as a 'shilling shocker', Robert Louis Stevenson's dark psychological fantasy gave birth to the idea of the split personality. The story of respectable Dr Jekyll's strange association with 'damnable young man' Edward Hyde; the hunt through fog-bound London for a killer; and the final revelation of Hyde's true identity is a chilling exploration of humanity's basest capacity for evil. This edition also includes Stevenson's chilling story 'The Bottle Imp'. The Penguin English Library - 100 editions of the best fiction in English, from the eighteenth century and the very first novels to the beginning of the First World War. Meine Meinung: Eine gute Freundin meinte damals über dieses Buch "Es ist anders als erwartet" und ich fragte mich jahrelang, wie sie das wohl gemeint hat. Nun, da ich die Geschichte selber gelesen habe, kann ich nicht anders als ihr zuzustimmen. Es ist tatsächlich anders als er...

[Rezension] Richard Adams - Unten am Fluss

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Rückentext: Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen: Der junge Fiver spürt, dass seinem Volk das Verderben droht. Nur seine engsten Freunde kann er überreden, mit ihm das Kaninchengehege zu verlassen und sich auf die Suche nach einer neuen Heimat zu machen. Was sie unterwegs durchleben, ist so beispielhaft wie fesselnd: zahllose Abenteuer, Meuterei, Treuebruch und Heldentum, Schlachten mit hohem Blutzoll – und schließlich der glückliche Einzug ins Land der Freiheit und des Friedens. Meine Meinung: Von „Unten am Fluss“ kennt man vor allem den Film, den viele mit seiner Brutalität in Verbindung bringen. Ob ich die Buchvorlage ohne die BBC-Liste jemals gelesen hätte - ich glaube nicht. Und was für ein grandioses Stück Weltliteratur wäre mir da bloss entgangen! Obwohl ich das Buch nicht als unbedingt brutal empfunden habe, wird doch der Kampf ums Überleben geschildert. Die Kaninchen ziehen aus, um sich ein neues Leben aufzubauen. Dass das nicht so einfach ist, ka...

[Rezension] Christoph Hardebusch - Die Werwölfe

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Rückentext: Europa Anfang des 19. Jahrhunderts: Während sich die Alte Welt von zahllosen Kriegen erholt, kündigen sich tiefgreifende Veränderungen an – die Menschheit steht an der Grenze zur Moderne. Aber noch sind die Traditionen stark und die starren Strukturen brechen nur langsam auf. In dieser Zeit des Wandels schickt sich eine uralte Bedrohung an, die Menschen in den Abgrund zu reißen. Denn in den Schatten der Welt hat etwas überlebt: die Werwölfe … Meine Meinung: Dieses Buch lag geschlagene sieben Jahre auf dem SUB. Mit Unterbrechungen. Denn oft wollte ich es aussortieren, doch das schöne Cover hielt mich davon ab. Also behielt ich es, ohne das Verlagen, das Buch noch lesen zu wollen. Doch irgendwann ist Schluss und entweder man ein Buch oder man liest es nicht. Nun habe ich es gelesen und könnte mir selbst auf die Zunge beissen, dafür, dass ich es mal ungelesen weggeben wollte. Hardebusch beschäftigt sich auf eine neue Art und Weise mit dem Thema „Werwölfe“...