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Posts mit dem Label "Romantik" werden angezeigt.

[Rezension] Mary Shelley - Frankenstein

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Rückentext: Der Roman über den jungen Schweizer Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft, ist ein seltenes Glanzstück der romantischen Schauerliteratur: Das grandiose erzählerische Geschick, mit dem die englische Autorin ihr Thema zu einer bis heute ungebrochen populären Geschichte verarbeitete, lässt ihren »Frankenstein«-Roman weit über die meisten vergleichbaren Romane seiner Epoche hinausragen. Meine Meinung: Wirklich genau sagen, was ich von diesem Klassiker erwartet habe, kann ich nicht. Ich habe mich auf die Lektüre eingelassen, ohne gross etwas im Kopf zu haben. Neugierig war ich, zu erfahren, wie die ursprüngliche Geschichte, das Original, daherkommt. Wahrscheinlich konnte ich das Buch genau deshalb so sehr geniessen. Überraschenderweise hat mir vor allem Mary Shelleys Sprache sehr gut gefallen. Sie ist eine richtige Vertreterin der Romantik und das spiegelt sich in ihrem berühmtesten Werk durch und durch. Wäre das Buch in unserer Zeit gesch...

[Rezension] Gaston Leroux - Das Phantom der Oper

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Rückentext: In den Kulissen der Pariser Oper geht ein Phantom um. Geschickt verbirgt es sich den Blicken der Menschen, und doch nimmt es Einfluss auf das Bühnengeschehen, denn dank seiner Hilfe wird die Sängerin Christine Daée zum Star des Ensembles. Als das abstoßend hässliche Phantom sich ihr offenbart, kommt erst ein großes Erschrecken und bald darauf die Liebe ins Spiel und löst eine komisch-turbulente Lawine von Ereignissen aus. Auf Leroux Roman gründet mit Andrew Lloyd Webbers 'Phantom der Oper' das erfolgreichste Musical der Welt. Meine Meinung: Ein weiterer Klassiker, den ich von meiner Liste streichen kann. Nur um ihn dann nie wieder zu lesen und mit einem leichten Schaudern an die Qual zurückzudenken, die mir das Lesen bereitet hat. Zugegebenermassen ist diese Qual eine höchst persönliche. Wer kitschige und dramatische Liebesgeschichten mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Mir wurde ab dem ganzen Schmand ziemlich übel... Die grundsätzliche Idee...

[Rezension] Alexandre Dumas d. Ä. - Die drei Musketiere

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Rückentext: Alexandre Dumas' mitreißend erzählter Historienroman aus dem Jahr 1844 ist die wohl beste und meistgelesene Mantel- und Degengeschichte aller Zeiten: Unter der Regierung Ludwigs XIII. macht der junge Heißsporn d'Artagnan in Paris die Bekanntschaft der ebenso verwegenen wie erfahrenen Musketiere Athos, Porthos und Aramis. Schon nach kurzer Zeit sind die vier virtuosen Degenfechter unzertrennlich, und als der machtbesessene Kardinal Richelieu und die skrupellose Lady de Winter ihre mörderischen Intrigen zu spinnen beginnen und die Ehre der Königin auf dem Spiel steht, heißt es bald: »Einer für alle, alle für einen!« Meine Meinung: Dieses Buch gehört für mich in die Kategorie "Überraschungserfolg". Wirklich viel hatte ich von dieser Geschichte nicht erwartet. Beschreibungen von irgendwelchen Schlachten und ellenlanges Gerede. Nun, natürlich gibt es davon auch ein wenig etwas, aber die Umsetzung ist so gelungen, dass ich extrem begeistert bin v...

[Rezension] Ludwig Tieck - Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence

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Rückentext: "Wenn... eine alte Erzählung einen so herzlichen Mittelpunk hat, der der Geschichte einen grossen und rührenden Charakter gibt, so ist es doch wohl nur die Verwöhnung einer neuern Zeit und ihre Beschränkheit, diese Schönheit ganz zu verkennen..." Meine Meinung: Dies ist ein Büchlein, das wir damals wohl für die Schule hätten lesen sollen. Dazu kam es aber aus irgendwelchen Gründen nie und darüber bin ich froh. Ich glaube, ich wäre wahnsinnig geworden, wenn ich Stunde um Stunde diese Geschichte hätte analysieren müssen. Dabei ist mein einziges Problem wiederum das, dass ich keine Liebesgeschichten mag. Schon gar keine mit Instant-Love. Diese gehört hier aber zum guten Ton, denn Tieck hat sich für seine Erzählung eines mittelalterlichen Textes bedient, alles Altmodische und Religiöse herausgestrichen und nur die emotionale Seite des Originals betont. Zu lesen ist der Text übrigens sehr schön. Ich mag Tiecks Sprache, die sehr blumig und verträumt dahe...