Wie The Guardian berichtet, ist Umberto Eco gestern nach langem Krebsleiden verstorben. Somit ist ein weiterer meiner Lieblingsautoren von uns gegangen. RIP.
Rückentext: »Mit den Menschen, wie sie nun mal waren, mochten sie kämpfen, mochten sie lieben, mochten sie morden: Ich wollte nichts damit zu tun haben.« Der englische Journalist Thomas Fowler sieht den Kolonialkrieg der Franzosen in Vietnam mit kühler Distanz. Er interessiert sich mehr für seine vietnamesische Geliebte Phuong und die asiatische Lebensart als für Politik. Der Amerikaner Aldon Pyle dagegen arbeitet angeblich für eine Wirtschaftshilfe-Organisation und will, scheinbar naiv, sendungsbewußt und demokratiegläubig, etwas Gutes tun: »… einem Land, einem Kontinent, einer Welt«. Erstaunlicherweise benutzt er Plastikbomben dazu. Meine Meinung: In der Schule haben wir vor einigen Jahren im Englischunterricht Greenes "Our Man in Havanna" gelesen. Da mir das Buch sehr gut gefallen hat, vor allem auch Greenes Ausdruckskraft, nutzte ich sogleich die Chance "Der stille Amerikaner" zu lesen. Der Name spiegelt sich auch im Buch selbst wieder: "Der ...
Inhalt: Wenn dein Leben sich mit dir treffen will - gehst du hin? Seit ihr Freund vor fast drei Jahren mit ihr Schluss gemacht hat, hat sich Lucy in sich selbst eingeigelt. Sie lässt niemanden in ihre Wohnung, sie hofft, endlich ihren Job zu verlieren und die Männer lässt sie links liegen. Als ihre Familie deshalb ein Treffen mit ihrem Leben für Lucy organisiert, hat diese natürlich überhaupt keine Lust darauf. Aber was tut man nicht alles und plötzlich nistet sich Lucys Leben bei ihr ein. Und dabei stellt er (!) so ziemlich alles auf den Kopf... Meine Meinung: Anfangs schwächelte Aherns "Ein Moment fürs Leben" in meinen Augen ein wenig. Doch mit dem Fortschreiten der Geschichte wurde es besser. Noch hinkt dieses Buch den anderen Titeln, die ich von der Autorin gelesen habe, etwas hinterher, was aber nichts daran ändert, dass die Lektüre Spass gemacht und mich unterhalten hat. Und mehr erwarte ich von Cecelia Ahern auch nicht. Ich möchte durch ihre Bücher mei...
Rückentext: Angelockt von den Beschreibungen des verschuldeten Hauptmanns Rudolf von May, eines Berner Patriziers, der Kolonisten anwirbt, wandern im frühen 19. Jahrhundert rund 170 Menschen aus Bern und Neuenburg nach Kanada in die Gegend des heutigen Winnipeg aus. Die hoffnungsvoll begonnene Reise in ein neues Leben steht unter keinem guten Stern. Die vollmundigen Anpreisungen des Hauptmanns entpuppen sich weitgehend als leere Versprechen. Als die völlig erschöpften Auswanderer bei Wintereinbruch endlich den Zielort am Roten Fluss erreichen, erwartet sie grosse Not. Die Frauen, über die in dieser Männergesellschaft verfügt wird, trifft es besonders hart. Meine Meinung: Therese Bichsel war mir aus meiner Zeit in Bern noch ein Begriff; ihr neuestes Buch haben wir an Lager und der Rückentext klang äusserst interessant. Niemand erinnert sich heutzutage gerne daran, dass die Schweiz vor noch nicht allzu langer Zeit ein Auswanderungsland war. Bichsel wählt zwei Familien aus Ber...
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